Samstag, 23. Januar 2016

Die Geschichte des Tatoo und des Tätowierens

Blogtour Beitrag von mir, hier nochmal die Übersicht:













Tattos sind heute für viele ein normaler Körperschmuck, man kann ihn in allen Altersgruppen finden und ist kein ungewöhnliches Aufkommen mehr!










Bunt, kreativ, schwarz/weiß oder einfach nur schräg, es ist alles erlaubt! Jeder kann seinen Style verwirklichen und unterstreichen! 
Tatoos sind so vielseitig, wie der Menschen selbst!












Doch hat das Tattoo eine weit zurück reichende Geschichte! Die möchte ich euch heute in gekürzter Form präsentieren!



Seine Geschichte

Die Kultur des Tätowieren hat eine lange und interessante Tradition. Das Tätowieren ist eine der strittigsten Schmuckmethoden, deshalb kann sie bei einigen negativ assoziert und oft als Verstrickung ins kriminelle Milieu interpretiert werden.

(Was heute ja immer noch so ist, auch wenn vielleicht nicht mehr so stark) 

Bisher hatte man gedacht, daß die erste wirkliche und materiell existierende Tätowierung von den Skyten (Altai-Gebirge am Schwarzen Meer) aus dem 5. Jh. v. Chr. stammt.
Doch 1991 brachte der Fund der Mumie vom Hauslabjoch in der Nähe des Ötztales in Italien ("Ötzi") , neue Erkenntnisse! Also gab es das tätowieren schon vor über 5000 Jahren! 

Auch andere Funde, wie in Frankreich beweisen, das es das Tätowieren schon viel länger geben könnte, nur fehlen hier noch die materiellen Beweise! Doch kann man sagen, dass das Tattoo schon fast so alt ist wie die Menschheit! 

Im Mittelalter kam das tätowieren, auch in der Christenheit an, es wurden kleine Kreuze oder Bibeltexte gestochen, doch so schnell es hier aufkam, wurde es auch wieder verboten! 
(Auch heute noch nicht gerne gesehen, aber geduldet) 

In seiner Geschichte kommen immer wieder überall die Tattoos auf, doch ab 1840 kam es wieder nach Europa! (Genauer: Es kam von Japan durch die westlichen Besucher zurück.)

Als im Jahre 1890 die elektrische Tätowierungsmaschine erfunden wurde, schien der Tattoo-Boom einen Höhepunkt erreicht zu haben, weil man schneller und schmerzloser tätowiert hat. In den Kriegszeiten ließen sich die Soldaten tätowieren, damit ihre Leichen identifiziert werden konnten. Während des II. Weltkriegs wurden die Häftlinge in Konzentrationslagern mit an den Unterarmen tätowierten Buchstaben und Ziffern als Identifikationsnummer versehen. In den 60-er Jahren erlebte die Tätowierkultur wieder ein signifikantes Comeback. Über die Blumenkinder ist die Modeerschienung Tätowieren in die Welt der Jugendkultur vorgedrungen.

Der Ursprung des Wortes Tätowierung leitet sich direkt von dem Taihitianischen "tattau" ab. Der Wortstamm "ta" bedeutet Zeichnen und das Wort als Ganzes bedeutet eine Zeichnung in der Haut.

Immer waren und sind Tätowierungen Teil der Menschheitsgeschichte. Es kann davon ausgegangen werden, dass wahrscheinlich jede Kulturgemeinschaft der Erde zu irgendeinem Zeitpunkt ihrer Entwicklung die Sitte des Tätowierens kannte und ausübte. Strittig ist hingegen, wo sich die Tätowierung schwerpunktmäßig entwickelt hat. Immer wieder wurde versucht, sie vom Ursprung her einem bestimmten geographischen Gebiet zuzuordnen.

In seiner rituellen Bedeutung war und ist das Tätowieren zumeist in Mikronesien, Polynesien, bei indogenen Bevölkerungen und z.B. auch den Ainu und den Yakuza (Japan) 
verbreitet.
Was man noch heute immer wieder, neben dem piercen bei alten Urvölkern sehen kann! 

Während der nächsten tausend Jahre wurden von seinen Nachfolgern stets ähnliche Verfügungen erlassen. Im Zeitalter geographischer Entdeckungen kamen Europäer mit vielen Kulturen in Kontakt, in denen tätowiert wurde. Im Laufe der Geschichte dienten Tätowierungen häufig als Form der Ächtung von Kriminellen und Prostituierten. Ein stigmatisierendes Beispiel aus jüngerer Zeit ist die bereits erwähnte Kennzeichnung von Häftlingen in Konzentrationslagern während des Nationalsozialismus.

Heutzutage ist das Tätowieren in allen Gesellschaftsschichten angekommen. Viele "Stars" tragen z.T. auffällige Tätowierungen, und beeinflussen so breite Bevölkerungsschichten. Moderne eingerichtete Tattoo-Studios, die hohen hygienischen Standards folgen, haben zudem dem Tätowieren selbst einen seriösen Anstrich vermittelt.

Ich hoffe diese gekürzte Fassung hat euch die Geschichte ein wenig näher gebracht und war für euch informativ genug!









Damals/Heute
















Und zum Schluss:

Infos zum Gewinnspiel:
Ihr habt die Möglichkeit
1 Printexemplar Love & Lies
zu gewinnen.

Dafür müsst ihr einfach täglich eine Frage beantworten.

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 24.01.2016 um 23:59 Uhr.
Blogtourfahrplan 18.01. – 24.01.16

Meine Frage an euch heute ist: 
Habt ihr ein Tattoo oder was haltet ihr generell davon? 

Ich selber bekomme im April mein erstes, mein Mann ist schon mehrfach tätowiert! 


Noch eine kleine Info am Rande!
Vom 22-24.04 könnt ihr in Frankfurt die Tattoo Convention Frankfurt 2016 besuchen! 
Offizielle Website: Link