Montag, 22. Februar 2016

Buchvorstellung "Ein Moment Hoffnung" Nicole König

Ein Moment Hoffnung 

Klapptext:

In einer schicksalhaften Nacht treffen Jenna und Alison aufeinander. 
Auf der Flucht vor ihren Familien landen sie, als Schwestern getarnt, in New York. 
Jenna übernimmt die Verantwortung und verdient mit ihrer Musik den Lebensunterhalt für sie beide. 
Als der charismatische Cameron in ihr Leben tritt, lässt dieser nichts unversucht, sie für sich zu gewinnen. 
Seine Bemühungen um sie, lassen Jennas Fassade bröckeln. 
Doch die Angst aufgespürt zu werden wiegt schwer und drängt sich immer wieder zwischen die beiden. 
Als Alison in Schwierigkeiten gerät, setzt Jenna alles auf eine Karte und riskiert ihr eigenes Leben. 
Wird es für sie noch einen Moment Hoffnung geben?

Erschienen: September 2015 im Booklover Verlag 
EBook: 2,99€
Print: 9,99€

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Leseprobe

Prolog 

Es wird nie wieder passieren. Ich werde es nicht zulassen! Verletzt stolpere ich durch unsere halbdunkle Straße. Das Viertel ist kein richtiger Ort für eine junge Frau wie mich. Unsicher schaue ich mich immer wieder nach möglichen Verfolgern um. In meinem Zustand wäre ich eine leichte Beute. Obwohl, was könnte mich nach heute noch mehr verletzen? Es sind nicht die Schmerzen, die ich am Körper spüre. Viel schlimmer sind die Qualen, die ich seit Jahren erleide. Die man nicht sieht. Ich versuche mit jedem Schritt Abstand zu gewinnen. Abstand zu dem Ort, an dem ich bisher gewohnt habe. Ein Zuhause war es nie für mich. Seit meine Mum sich abgesetzt hatte, war auch ich bei meinem Erzeuger nicht mehr willkommen. Vor allen Dingen jetzt, wo ich all die Dinge mit angehört habe, die nicht für meine Ohren bestimmt waren. Vor einigen Wochen habe ich die Highschool beendet. Die Schule war der einzige Lichtblick in meinem Leben. Ein Ort, an den ich gerne gegangen bin. Seit ich mir heute vorgenommen habe, dem Ganzen ein Ende zu bereiten, werde ich mir einen Plan zurechtlegen, wie es geschehen soll. Ich werde ihm nicht mehr zur Last fallen. Allein dieser Gedanke gibt mir die Kraft, einen Fuß vor den anderen zu setzen und das Pochen in meiner rechten Hand zu vergessen. An der nächsten Ecke vernehme ich ein Wimmern, das mich innehalten lässt. Zuerst denke ich an ein Tier. Ein kleines Kätzchen oder einen Welpen, der sich im Zaun eines Hauses verfangen hat. Je näher ich komme, desto neugieriger bin ich und desto eher klingt das Wimmern menschlich. Aus dem Haus dringen Schreie. Nicht, dass ich in der Verfassung wäre, jemandem zu helfen, aber nachsehen, woher die Geräusche kommen, kann nicht schaden. Was ich dann sehe, lässt das Blut in meinen Adern gefrieren. Ein junges Mädchen liegt blutverschmiert mit zerrissener Kleidung hinter den Mülltonnen des Hauses, dieser heruntergekommenen Gegend. Die geringe Beleuchtung der Straßenlaterne wirft nur ein wenig Licht auf sie, jedoch genug, um ihren geschundenen Körper zu sehen. Übersät mit blauen Flecken liegt sie im Dreck. Scheinbar zu schwach zum Weinen oder um Hilfe zu holen. In ihrem Zustand ist es schwer, das Alter zu schätzen. Sie wirkt jung, vielleicht zwei bis drei Jahre jünger als ich und ich selbst bin gerade mal 17 Jahre. Mit großen, weit aufgerissenen Augen schaut sie mich an. Vermutlich sehe ich heute nicht besser aus, von meiner Kleidung ganz abgesehen. Mit ihrem verängstigten Blick fleht sie mich an, ihr zu helfen. Einen Moment lang überlege ich, ob es nicht besser wäre, zu gehen, aber das Bild würde ich nicht aus meinem Kopf bekommen. Dieser Anblick bringt meinen Entschluss ins Wanken. Langsam ziehe ich meine Strickjacke über die verletzte Hand. Vorsichtig beuge ich mich zu ihr und lege ihr diese behutsam um. Die Schreie im Haus werden lauter, als plötzlich die Tür aufspringt. Schnell ducke ich mich, damit der Mann, der gerade aus dem Haus rennen will, mich nicht sieht. Irgendwo habe ich ihn schon mal gesehen. Klar, er gehört zu den Pokerfreunden meines Erzeugers und … er war auch da. Bei dem Gedanken an vorhin wird mir schlecht und ich bin kurz davor, mich zu übergeben. Aus dem Grund, kann ich mir vorstellen, was er mit ihr angestellt hat. „Sag mir, wo das Miststück sich versteckt hat. Weit kann sie noch nicht gekommen sein.“ Eine Frau rennt torkelnd aus dem Haus und zerrt an dem aufgebrachten Mann. „Du wirst ihr nichts mehr tun“, wirft sie ihm lallend entgegen. Er dreht sich zu ihr.

Wie es weiter geht, erfahrt ihr im Buch!

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Diesen Beitrag gab es letztes Jahr im September schon mal und heute auch nochmal auf Facebook! Hier auf dem Blog gebe ich nur einen kurzen Einblick. 
Wer alle Bilder sehe will .... 13 Uhr auf der Facebookseite schauen! 



Rollstuhlbasketball, ein Sport der in diesem Buch eine Rolle einnimmt! 
Die Kirche von Pastor Brown, die immer wieder Mittelpunkt ist! 
Das Fernsehstudio in dem Cameron arbeitet! 
Das Diner, der Arbeitsplatz von Alison!
Und der Lebensmittelpunkt der Schwestern (Jenna und Alison) 

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Meine Rezension zum Buch 

Seit langem hat mich kein Buch mehr so berührt!
Ich las den Prolog und schon war Ich begeistert von dem Buch!
Anfangs fand Ich es nur intressant und spannend, doch zum Ende hin, habe Ich nur noch geweint!
Auch wenn Ich jetzt noch an das Buch denke bekomme Ich Gänsehaut, dieses Buch geht mir unter die Haut!
Jenna und Alision Geschichte ist schrecklich wie spannend und die Mischung hat mich wirklich auf einen emotionale Reise geschickt!
Danke Nicole für diese tolle Story

ABSOLUTE LESE EMPFEHLUNG!!!!!